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06.05.2021

Antisemitismus in Schule und Gesellschaft

Referenten:
Patrick Fels und Dr. Stefan E. Hößl (Fachstelle [m²] miteinander mittendrin. Für Demokratie – Gegen Antisemitismus und Rassismus | NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln)

Moderation: Dr.‘ Ayla Güler Saied (Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Handlungsfeld Nachwuchsförderung der Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung (ZuS), Universität zu Köln)

Antisemitismus ist eine latente Belastung und Gefahr für Jüdinnen und Juden. Er bedroht ihre Lebensperspektiven und ist als Angriff auf ihre Menschenwürde sowie die demokratische Kultur eines respektvollen zwischenmenschlichen Miteinanders zu bewerten – und Antisemitismus macht vor der Schule nicht Halt. Er zeigt sich mitunter in Form von Bildern in WhatsApp-Gruppen, in Ausgrenzungen und Abwertungen von jüdischen Kindern und Jugendlichen oder auch Mobbing. Aufgrund der Komplexität der Thematik fühlen sich viele pädagogisch Tätige unsicher in der Einordnung, Bewertung und im Umgang mit Antisemitismus, manchmal auch hilflos. Viele jüdische Kinder und Jugendliche berichten davon, dass sie sich mit ihren Antisemitismuserfahrungen alleingelassen fühlen.

Der Vortrag ist darauf ausgerichtet, über Antisemitismus zu informieren und zu Sensibilisierungsprozessen beizutragen. Dabei werden aktuelle und historische Erscheinungs- und Artikulationsformen des Antisemitismus diskutiert. Über den Einbezug von Erlebnisberichten jüdischer Jugendlicher und junger Erwachsener werden die Erfahrungen dieser in den Mittelpunkt gerückt.

 

Patrick Fels und Dr. Stefan E. Hößl, NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln