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Julia Sacher ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität zu Köln im des Handlungsfeldes „Nachwuchsförderung“. Sie leitet die Forschungsklasse „Sprache und Fach“ (vorher: „Sprachliche Bildungsprozesse“), außerdem ist sie Teil des Editorial Teams von k:ON – Kölner Online Journal für Lehrer*innenbildung.
Nach dem Studium der Linguistik, Literaturwissenschaften, Psychologie und Philosophie an der Universität Bielefeld wurde sie dort in der Germanistik bei Ingwer Paul und Ulrich Dausendschön-Gay promoviert. Die gesprächsanalyische Arbeit zu sprachlichen Verfahren der Identitätskonstruktion bei Lehrpersonen wurde mit dem Dissertationspreis der Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft ausgezeichnet. Während und nach ihrer Promotion arbeitete Julia Sacher als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte an den Universitäten Bielefeld und Dortmund, als Mitarbeiterin im Bielefelder Zentrum für Lehren und Lernen sowie als freiberufliche Trainerin und Beraterin im Bereich Hochschulconsulting und Nachwuchsförderung. In ihrem Habilitationsprojekt beschäftigt sie sich mit sprachdidaktischen, hochschuldidaktischen und gesprächsanalytischen Perspektiven auf Unterrichtsinteraktion als Professionalisierungsthema der universitären Lehrer*innenausbildung.

Sie ist Schreibberaterin und systemische Beraterin; außerdem engagiert sie sich als Mentorin bei EGP – Erste Generation Promotion. Sie ist weiterhin Gründungsmitglied des Arbeitskreises Gesprächsanalyse in der Lehrer*innenbildung (AK GeLB) sowie Mitglied der AG „Professionalisierung sprachlicher Kompetenzen“ von Prof. Dr. Kirsten Schindler am IDSL II. Zusammen mit Kirsten Schindler und Pola Heider veranstaltet sie den Arbeitskreis „Linguistische Gesprächsanalyse“.