zum Inhalt springen

Call for Papers Ausgabe 1/2020

 

Wege zur digitalen Kompetenz im Spannungsfeld von Politik und Realität 

Digitalisierung ist in der Bildungspolitik angekommen – digitale Kompetenzen gelten als Schlüsselkompetenzen für das 21. Jahrhundert (vgl. u.a. die Digitalstrategie des BMBF oder die Strategie der Kultusministerkonferenz „Bildung in der digitalen Welt“). Mit dem von der Europäischen Kommission im Jahr 2017 veröffentlichten Europäischen Rahmen für die Digitale Kompetenz von Lehrenden (DigCompEdu) ist erstmalig ein europaweiter allgemeiner Referenzrahmen geschaffen worden, der systematisch digitale Kompetenzen im Bildungssektor formuliert. Dieser Rahmen hat für sich genommen lediglich einen normativen Charakter, konkrete Umsetzungsmöglichkeiten werden offen gelassen.

Dies nehmen wir zum Anlass, den Status Quo der existierenden und derzeit in der Entwicklung befindlichen Ansätze zu einer erfolgreichen Förderung digitaler Kompetenzen abzubilden (wie bspw. die Kölner Digitalstrategie DiSK oder andere aktuell vom BMBF geförderte Projekte mit dem Schwerpunkt Digitalisierung in der Lehrer*innenbildung). Denn gleichzeitig besteht nach wie vor ein Spannungsfeld zwischen politischen Anforderungen und der Realität in der Umsetzung in Schulen und Hochschulen: Um digital mündige Schüler*innen auszubilden, bedarf es Lehrer*innen, die entsprechenden Kompetenzen in ihrer Aus- und Fortbildung (weiter-)entwickeln können. Es stellt sich daher die Frage, wie die aufgelisteten Bereiche mit ihren jeweiligen Kompetenzen tatsächlich in der Realität aller Bildungsebenen berücksichtigt werden können bzw. bereits berücksichtigt werden. 

In der ersten Ausgabe von k:ON laden wir daher dazu ein, Erfahrungsberichte, empirische Forschungsergebnisse, theoretische Erkenntnisse, Begriffsdiskussionen einzureichen, die dazu beitragen, die im DigCompEdu formulierten Kompetenzen zu konkretisieren und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Lehre auszuformulieren. Dabei sprechen wir nicht nur Arbeiten an, die sich bereits explizit auf den DigCompEdu beziehen, sondern ausdrücklich auch solche, deren Inhalte sich einzelnen Aspekten des DigCompEdu zuordnen lassen. Einreichungen aus allen Bildungsebenen und Fächern sind willkommen. 

 

Bitte senden Sie ihr maximal 250 Wörter langes Abstract (exklusive Literaturangaben) bis zum 5. August 2019 an kON-Journal[at]uni-koeln.de und ordnen Sie es einem der k:ON-Bereiche zu:

k:ONzepte – Lehrer*innenbildung in der Forschung: 

In unserem theoretisch-empirischen Teil laden wir Akteur*innen aus der Lehrer*innenbildung dazu ein, einen analytisch-kritischen Blick auf die Herausforderungen der digitalen Kompetenz in der Lehrer*innenbildung zu werfen. Hier können theoretische, empirische oder konzeptuelle Beiträge eingereicht werden. 

k:ONkretes – Praxis der Lehrer*innenbildung: 

Berichte und Anregungen zur digitalen Kompetenz aus der Praxis der Lehrer*innenbildung – sowohl aus hochschuldidaktischer als auch aus schulischer Perspektive – können im unterrichtspraktischen Teil der Zeitschrift platziert werden. Hier widmen wir uns aktuellen Ideen und Fragen aus der Praxis.

k:ONtraste – Lehrer*innenbildung in der Diskussion:

Im Forumsbereich bietet k:ON die Möglichkeit zur kritischen Diskussion der digitalen Kompetenz in der Lehrer*innenbildung. Wir laden Autor*innen hier explizit dazu ein, sich mit Debattenbeiträgen zu gegenwärtigen Herausforderungen zu positionieren.