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Verlauf der Zukunftswerkstatt Inklusion

© ZuS, Marion Hesse Zwillus

V. Zukunftswerkstatt Inklusion

Am 22. Juni 2017 fand zum fünften Mal die Zukunftswerkstatt Inklusion des Studium inklusiv statt. Einleitend berichtete das Team des Studium inklusiv über den aktuellen Stand des Pilotstudiums im Sommersemester 2017.

Im ersten Teil der Zukunftswerkstatt Inklusion wurden gemeinsam Ideen und Konzepte zur Umsetzung der neuen Lehramtszugangsverordnung (LZV) entwickelt und diskutiert: Gemäß dieser neuen LZV müssen Studierende des Lehramts in ihren Fächern 5 Leistungspunkte zu inklusionsorientierten Fragestellungen nachweisen. Dies stellt in der Umsetzung in den einzelnen Studiengängen eine größere Herausforderung dar.

Der zweite Teil der Zukunftswerkstatt Inklusion wurde durch einen Vortrag von Natascha Stahl-Morabito (Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Gelsenkirchen, Bezirksregierung Münster) bereichert. Zum Thema „Was ich der Uni immer schon mal sagen wollte…“ fand ein konstruktiver Austausch zur Frage der gemeinsamen Verantwortung hinsichtlich der Vorbereitung auf schulische Inklusion und inklusiven Unterricht statt. Dabei wurden aktuelle Rahmenbedingungen, Herausforderungen und thematische Lücken aufgezeigt und breit diskutiert.

© ZuS, Marion Hesse-Zwillus

IV. Zukunftswerkstatt Inklusion

In der vierten Zukunftswerkstatt am 8. Dezember 2016 berichtete das Team des Studium inklusiv über Entwicklungen und Ergebnisse der Pilotphase im Wintersemester 2016/17.

Nach einem Erfahrungsaustausch im Plenum wurden die Planungen für das Sommersemester 2017 vorgestellt und diskutiert. Anschließend bildetendie Teilnehmer*innen interdisziplinär zusammengesetzte Gruppen für eine konzeptionelle Arbeitsphase. Eingehend erörtert wurden Möglichkeiten zur Verknüpfung von Fachdidaktik und Inklusion in der universitären Lehre. Ziel der Gruppenarbeit bildete dabei die Verzahnung fachdidaktischer Inhalte mit unterschiedlichen methodischen Schwerpunkten, wie Differenzierung, Co-Teaching und Classroom-Management aus inklusiver Perspektive.

© ZuS, Studium inklusiv

III. Zukunftswerkstatt Inklusion

In der dritten Zukunftswerkstatt am 09.06.2016 beschäftigten sich die Teilnehmer*innen in Posterdiskussionen mit verschiedenen strukturellen Fragen zur Einführung querliegender Inklusionsanteile. Themenfelder der Poster waren hier die Pilotkohorte, die Sichtbarkeit und Organisation der Pilotphase, sowie die Kapazitäten und Bedarfe der Studierenden und Lehrenden. Erfolgreiche Vernetzung und fruchtbare Ergebnisse führten zu dem gemeinsamen Beschluss, die Zukunftswerkstatt in einem regelmäßigen Turnus als wichtige Arbeitsplattform zur Inklusionsthematik an der UzK fortzuführen.

© ZuS, Studium inklusiv

II. Zukunftswerkstatt Inklusion

Die zweite Zukunftswerkstatt am 02.06.2016 startete mit vier Impulsvorträgen, die bereits bestehende inhaltliche Auseinandersetzungen an der UzK zum Thema Inklusion vorstellten.

1. Matthias Kröllig: „Seminarkonzept der Fachschaft Inklusion“

2. Dr.' Julia Sacher (Vertretung Prof. Dr. Michael Becker-Mrotzek): „Didaktik / Methode des inklusiven Unterrichts – Impulse aus der Deutschdidaktik“

3. Prof. Dr. Kersten Reich: „Helios-Schule – Inklusive Universitätsschule der Stadt Köln“

4. Sol. i. H. Tatjana Leidig (Vertretung für Prof. Dr. Thomas Hennemann): „Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung im Unterricht – Didaktische Perspektiven im inklusiven Unterricht aus der Perspektive des Förderschwerpunktes Emotionale und soziale Entwicklung”

Die Vorträge dienten als Anregung für den weiteren Entwicklungsprozess. Darüber hinaus wurde über bereits vorhandene Angebote in den Fachbereichen diskutiert und gemeinsam konkrete Kompetenzbereiche im Themenfeld Inklusion erarbeitet.

© ZuS, Studium inklusiv

I. Zukunftswerkstatt Inklusion

Die Universität zu Köln ist in vielen Bereichen bereits zum Thema Inklusion ausgewiesen und hat vielfältige Kompetenzen zu bieten. Um diese zu bündeln und für die Gestaltung des Studium inklusiv zu nutzen, wurde die "Zukunftswerkstatt Inklusion" am 12.05.2016 zum ersten Mal ins Leben gerufen. Dieses Arbeitstreffen setzte sich aus interessierten Vertreter*innen und Akteuren der vier lehrerbildenden Fakultäten sowie Vertreter*innen des Zentrums für LehrerInnenbildung (ZfL) und der Studierenden zusammen. Neben einem ersten Kennenlernen und der Diskussion aktueller Gesetzesveränderungen des LABG/LZV in puncto Inklusion wurde ein interdisziplinärer Austausch über die Konzeptionen von Inklusion und sogenannter Inklusionskompetenzen angeregt.