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Verlauf der Zukunftswerkstatt Inklusion

VIII. Zukunftswerkstatt Inklusion

Am 18. Juli 2018 fand die achte Zukunftswerkstatt Inklusion statt. Gemeinsam wurde die Neuausrichtung der Zukunftswerkstatt Inklusion angegangen, in der die Konzeption einer qualitativen und quantitativen Evaluation der LZV-Änderungen für alle lehrer*innenbildenden Fakultäten an der Universität zu Köln (UzK) im Fokus stand. Das Ziel der Evaluation besteht darin, zu untersuchen, ob eine qualitative und quantitative Umsetzung der inklusionsorientierten Fragestellungen im Umfang von mindestens 5 LP in jedem Fach gelungen ist und somit als flächendeckendes Qualitätsmerkmal in der gesamten Lehramtsausbildung an der UzK umgesetzt wird. In einer Gruppenarbeitsphase wurde überlegt, welche möglichen Inhalte und Fragen für die Evaluation relevant sein könnten. Dabei wurde zunächst ein freies Brainstorming betrieben, innerhalb dessen verschiedene Ideen zusammengetragen wurden. Diese Evaluationsideen wurden abschließend vorgestellt und diskutiert und dienen nun zur Weiterentwicklung des Evaluationskonzeptes. Die Zukunftswerkstatt Inklusion wird diesen Prozess kontinuierlich begleiten. Informationen zur Neuausrichtung der Zukunftswerkstatt Inklusion finden sie im Flyer.

© ZuS, Marion Hesse-Zwillus

VII. Zukunftswerkstatt Inklusion

Am 25. April 2018 fand die siebte Zukunftswerkstatt Inklusion statt. Erneut kamen Vertreter*innen der verschiedenen Fachbereiche zusammen, um sich über Fragestellungen der inklusiven Bildung in der Lehrer*innenbildung an der Universität zu Köln (UzK) auszutauschen. Zunächst wurde in einem Berichtsblock zum Studium inklusiv informiert. Erstmalig wurde in diesem Kontext auch ein Lehrpreis für besonders gelungenes inklusionsorientiertes Lehrformat verliehen, welcher für die Veranstaltung „Inklusion…und Apfelmus“ an die Fachschaft Inklusion ging. Die Teilnehmer*innen der Lehrveranstaltung hoben insbesondere die Praxisnähe, das Engagement, die persönliche Öffnung sowie die verschiedenen Perspektiven auf Inklusion positiv hervor. Im Anschluss an den Berichtsblock wurden zwei Beispiele für inklusionsorientierte Lehre vorgestellt, indem der Fachbereich Erziehungshilfe und sozial-emotionale Entwicklungsförderung und die Mathematikdidaktik exemplarische Ideen vorstellten.

Abschließend wurde ein Ausblick zur Neuausrichtung der Zukunftswerkstatt Inklusion gegeben. Zukünftig wird die gemeinsame Konzeption einer qualitativen Evaluation der LZV-Änderungen für alle lehrer*innenbildenden Fakultäten im Fokus stehen. Die nächste Zukunftswerkstatt Inklusion findet am 18. Juli von 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr statt und stellt den Entwicklungsbeginn eines gemeinsamen Evaluationskonzepts zur qualitativen Umsetzung der inklusionsorientierten Fragestellungen dar.

© ZuS, Stefan Matthias Pape

VI. Zukunftswerkstatt Inklusion

Die sechste Zukunftswerkstatt des Studium inklusiv fand am 18. Dezember 2017 im Alten Senatssaal der Universität zu Köln (UzK) statt. Zu Beginn stellte das Team des Studium inklusiv den aktuellen Stand des Projektes und die ersten Ergebnisse der Evaluation der inklusionsorientierten Lehrveranstaltungen innerhalb des Studium inklusiv vor. Bianca Pötters – Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studium inklusiv – präsentierte den Teilnehmenden die insgesamt positiven Ergebnisse und zeigte anhand der Ergebnisse Potentiale und Lücken innerhalb der inklusionsorientierten Lehrer*innenbildung an der UzK auf.

Anschließend befassten sich die Teilnehmer*innen in Kleingruppen mit der qualitativen Umsetzung der neuen Lehramtszugangsverordnung (LZV) in den Fächern. Anhand der Leitfrage „Welche Kompetenzen von zukünftigen Lehrer*innen sind in der schulischen Praxis nötig und wirksam?“ wurden mögliche Kompetenzen gesammelt und im Plenum diskutiert. In den nächsten Zukunftswerkstätten wird an dieser sowohl fachspezifischen als auch fächerübergreifenden Ausarbeitung und Benennung der in der Lehramtsausbildung zu erlernenden Kompetenzen für eine hochwertige inklusive Bildung kontinuierlich weitergearbeitet.

© ZuS, Marion Hesse Zwillus

V. Zukunftswerkstatt Inklusion

Am 22. Juni 2017 fand zum fünften Mal die Zukunftswerkstatt Inklusion des Studium inklusiv statt. Einleitend berichtete das Team des Studium inklusiv über den aktuellen Stand des Pilotstudiums im Sommersemester 2017.

Im ersten Teil der Zukunftswerkstatt Inklusion wurden gemeinsam Ideen und Konzepte zur Umsetzung der neuen Lehramtszugangsverordnung (LZV) entwickelt und diskutiert: Gemäß dieser neuen LZV müssen Studierende des Lehramts in ihren Fächern 5 Leistungspunkte zu inklusionsorientierten Fragestellungen nachweisen. Dies stellt in der Umsetzung in den einzelnen Studiengängen eine größere Herausforderung dar.

Der zweite Teil der Zukunftswerkstatt Inklusion wurde durch einen Vortrag von Natascha Stahl-Morabito (Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Gelsenkirchen, Bezirksregierung Münster) bereichert. Zum Thema „Was ich der Uni immer schon mal sagen wollte…“ fand ein konstruktiver Austausch zur Frage der gemeinsamen Verantwortung hinsichtlich der Vorbereitung auf schulische Inklusion und inklusiven Unterricht statt. Dabei wurden aktuelle Rahmenbedingungen, Herausforderungen und thematische Lücken aufgezeigt und breit diskutiert.

© ZuS, Marion Hesse-Zwillus

IV. Zukunftswerkstatt Inklusion

In der vierten Zukunftswerkstatt am 8. Dezember 2016 berichtete das Team des Studium inklusiv über Entwicklungen und Ergebnisse der Pilotphase im Wintersemester 2016/17.

Nach einem Erfahrungsaustausch im Plenum wurden die Planungen für das Sommersemester 2017 vorgestellt und diskutiert. Anschließend bildetendie Teilnehmer*innen interdisziplinär zusammengesetzte Gruppen für eine konzeptionelle Arbeitsphase. Eingehend erörtert wurden Möglichkeiten zur Verknüpfung von Fachdidaktik und Inklusion in der universitären Lehre. Ziel der Gruppenarbeit bildete dabei die Verzahnung fachdidaktischer Inhalte mit unterschiedlichen methodischen Schwerpunkten, wie Differenzierung, Co-Teaching und Classroom-Management aus inklusiver Perspektive.

© ZuS, Studium inklusiv

III. Zukunftswerkstatt Inklusion

In der dritten Zukunftswerkstatt am 09.06.2016 beschäftigten sich die Teilnehmer*innen in Posterdiskussionen mit verschiedenen strukturellen Fragen zur Einführung querliegender Inklusionsanteile. Themenfelder der Poster waren hier die Pilotkohorte, die Sichtbarkeit und Organisation der Pilotphase, sowie die Kapazitäten und Bedarfe der Studierenden und Lehrenden. Erfolgreiche Vernetzung und fruchtbare Ergebnisse führten zu dem gemeinsamen Beschluss, die Zukunftswerkstatt in einem regelmäßigen Turnus als wichtige Arbeitsplattform zur Inklusionsthematik an der UzK fortzuführen.

© ZuS, Studium inklusiv

II. Zukunftswerkstatt Inklusion

Die zweite Zukunftswerkstatt am 02.06.2016 startete mit vier Impulsvorträgen, die bereits bestehende inhaltliche Auseinandersetzungen an der UzK zum Thema Inklusion vorstellten.

1. Matthias Kröllig: „Seminarkonzept der Fachschaft Inklusion“

2. Dr.' Julia Sacher (Vertretung Prof. Dr. Michael Becker-Mrotzek): „Didaktik / Methode des inklusiven Unterrichts – Impulse aus der Deutschdidaktik“

3. Prof. Dr. Kersten Reich: „Helios-Schule – Inklusive Universitätsschule der Stadt Köln“

4. Sol. i. H. Tatjana Leidig (Vertretung für Prof. Dr. Thomas Hennemann): „Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung im Unterricht – Didaktische Perspektiven im inklusiven Unterricht aus der Perspektive des Förderschwerpunktes Emotionale und soziale Entwicklung”

Die Vorträge dienten als Anregung für den weiteren Entwicklungsprozess. Darüber hinaus wurde über bereits vorhandene Angebote in den Fachbereichen diskutiert und gemeinsam konkrete Kompetenzbereiche im Themenfeld Inklusion erarbeitet.

© ZuS, Studium inklusiv

I. Zukunftswerkstatt Inklusion

Die Universität zu Köln ist in vielen Bereichen bereits zum Thema Inklusion ausgewiesen und hat vielfältige Kompetenzen zu bieten. Um diese zu bündeln und für die Gestaltung des Studium inklusiv zu nutzen, wurde die "Zukunftswerkstatt Inklusion" am 12.05.2016 zum ersten Mal ins Leben gerufen. Dieses Arbeitstreffen setzte sich aus interessierten Vertreter*innen und Akteuren der vier lehrerbildenden Fakultäten sowie Vertreter*innen des Zentrums für LehrerInnenbildung (ZfL) und der Studierenden zusammen. Neben einem ersten Kennenlernen und der Diskussion aktueller Gesetzesveränderungen des LABG/LZV in puncto Inklusion wurde ein interdisziplinärer Austausch über die Konzeptionen von Inklusion und sogenannter Inklusionskompetenzen angeregt.