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Neuigkeiten

© ZuS, Marion Hesse-Zwillus

Kick-off-Veranstaltung des Studium inklusiv: „Umsetzung LVZ-Anforderungen Inklusion“

Am 12. März 2018 fand die Kick-off-Veranstaltung "Umsetzung LZV-Anforderungen Inklusion" vom Team Studium inklusiv unter Mitarbeit des Zentrums für LehrerInnenbildung statt. Der Prorektor für Lehre und Studium, Professor Dr. Herzig, begrüßte die Teilnehmer*innen und wies auf die gesetzliche Dringlichkeit von inklusionsorientierten Inhalten in der Lehrer*innenbildung hin. Professorin Dr.' Conny Melzer, Leiterin des Handlungsfelds Studium inklusiv, stellte die neuen Anforderungen bezüglich inklusionsorientierter Lehre des Lehramtsausbildungsgesetzes (LABG) und der Lehramtszugangsverordnung (LZV) aus dem Jahr 2016 vor. Alle Fächer aller Lehramtsformen sind durch die neuen Regelungen verpflichtet, inklusionsorientierte Fragestellungen im Umfang von mindestens fünf Leistungspunkten pro Fach zu verankern. Die Studiengangsbeauftragte der Bildungswissenschaften, Professorin Dr.' Petra Hanke, präsentierte im Anschluss die inhaltlichen und studiengangsbezogenen Veränderungen der bildungswissenschaftlichen Module hinsichtlich inklusionsorientierter Lehre. In der anschließenden praktischen Arbeitsphase wurden in verschiedenen fachnahen Arbeitsgruppen gemeinsame fächerübergreifende Ideen zur strukturellen und inhaltlichen Umsetzung der neuen LZV-Vorgaben entwickelt. Ergebnisse dieser Arbeitsphase konnten in einer an dem Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR) orientierten Matrix festgehalten werden. Ziel ist es, einen gemeinsamen Orientierungsrahmen bezüglich inklusionsorientierter Lehre an der Universität zu Köln zu nutzen, um inklusionsorientierte Inhalte im Lehramtsstudium aller Fächer als transparenten Querschnitt zu verankern. Nach einer Ergebnispräsentation der Arbeitsphase im Form eines Posterwalks wurden die Vorschläge im Plenum diskutiert. Als nächster Schritt ist geplant, dass die einzelnen Fachbereiche inklusionsorientierte Inhalte und die damit verbundenen Leistungspunkte in den entsprechenden Modulen ausarbeiten.

© ZuS, Luca Schwarzer

Workshop „Inklusion und Diversität – was bedeutet das für meine Lehre?!“

Am 22.Februar 2018 fand der erste Fortbildungsworkshop des Netzwerks Inklusion der Universität zu Köln statt. Die drei Referent*innen – Julia Gerber (Zentrum für Hochschuldidaktik), Marion Hesse-Zwillus und Luca Schwarzer (beide ZuS-Studium inklusiv) – setzten sich praxisnah und reflektiv gemeinsam mit Kolleg*innen der UzK zum Einfluss von Inklusion auf die universitäre Lehre auseinander. Diversität als Ressource in der Lehre zu nutzen und universitäre Lehre für alle Studierenden zugänglich zu gestalten, waren Ziele des Workshops. Neben einem theoretischen Teil zu den Rahmenbedingungen der inklusiven Hochschule waren die Sensibilisierung der Lehrenden, die Reflexion der eigenen Lehrperson, die Gestaltung von Lehre und Sprechstunden unter Aspekten der Zugänglichkeit und das Erarbeiten von Lösungsstrategien inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung.

An der Fortbildung nahmen insgesamt neun Lehrende aus unterschiedlichen Fachbereichen teil, sodass die Vielfalt der universitären Lehre unter den Teilnehmer*innen widergespiegelt wurde. Diese Vielfalt bereicherte die Fortbildung im besonderen Maße und eröffnete eine gemeinsame Perspektive für eine inklusive Hochschullehre.

© ZuS, Luca Schwarzer

Workshops im Januar: „Leichte und Einfache Sprache“ und „Gebärdensprache – eine Einführung“

Schrift und Sprache nehmen einen wichtigen Bereich im menschlichen Miteinander ein, da schriftliche und sprachliche Kommunikation als Voraussetzung gesellschaftlicher Teilhabe gelten. Um zukünftige Lehrer*innen mit spezifischen Kommunikationsformen vertraut zu machen, konnten Studierende des Studium inklusiv im Januar Workshops zur Leichten und Einfachen Sprache sowie zur Gebärdensprache belegen.

Dass auch geschriebene Sprache eine Barriere für die Teilhabe sein kann, konnten Studierende im Zuge des Workshops „Leichte und Einfache Sprache“ erfahren. Kirsten Scholz vom Büro für Leichte Sprache Köln veranschaulichte Grundlagen und Regeln einer geeigneten Form zur Vermittlung von Inhalten für den Unterricht von Schüler*innen mit Beeinträchtigungen oder geringen sprachlichen Kompetenzen. Durch umfassende Praxiseinheiten lernten die Studierenden, Texte in Leichter Sprache (für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung) und Einfacher Sprache (für Deutschlernende) zielgruppenspezifisch zu erstellen und zu übertragen.

Der Workshop „Gebärdensprache – eine Einführung“ zielte darauf ab, wichtige Merkmale von Gebärdensprache kennenzulernen. Britta Niggebaum vom Sprachlernzentrum Bonn vermittelte den Studierenden das deutsche Fingeralphabet sowie erste einfache sprachliche Wendungen in der Deutschen Gebärdensprache (DGS). Darüber hinaus erfolgte eine Auseinandersetzung mit der didaktischen, sprach- und kulturwissenschaftlichen Perspektive auf Gebärdensprache.

© ZuS, Luca Schwarzer

Inklusionsorientierte Lehre im Studium inklusiv

Auch im Wintersemester 2017/18 werden wieder zahlreiche inklusionsorientiere Lehrveranstaltungen und Workshops im Studium inklusiv angeboten.

Im November gestalteten Ulrike Biermann (Schulleiterin der Schule Berliner Straße) und Olaf Köster-Ehling (Montags-Stiftung Jugend und Gesellschaft) einen Workshop zur Elternarbeit. Strategien und Methoden um Konfliktgespräche zu führen und präventive Maßnahmen um Konflikten vorzubeugen, waren Inhalte des Workshops. Einen Einblick in die alltägliche schulische Praxis kombiniert mit einer fundierten Theorie machten diesen Workshop zu einer gelungenen und gewinnbringenden Veranstaltung.

Im Dezember beschäftigten sich Studierende im Workshop „Inklusion im Übergang“ (Dozent: Luca Schwarzer) mit Möglichkeiten den Übergang von der schulischen in die berufliche Bildung für jede*n Schüler*in individuell und kompetenzorientiert zu gestalten. Verschiedene Ausbildungs- und Arbeitsmodelle wurden vorgestellt und hinsichtlich ihrer inklusiven Ausrichtung hinterfragt. Besonders bereichernd war darüber hinaus ein Input von und der persönliche Austausch mit Kolleg*innen des Projektes „AKTIF – Akademiker_innen mit Behinderungen in der Teilhabe- und Inklusionsforschung“ (Elena Brinkmann, Wolfgang Thiems und Sinem Ulutas).

Im Januar hatten die Studierenden des Studium inklusiv erneut die Möglichkeit die Lehrveranstaltung „Herausfordernde Situationen im Unterricht“ (Dozentin: Vanessa Heuser) zu besuchen. Im Fokus stand eine inklusionsorientierte Praxisvorbereitung anhand von handlungsorientierten Rollenspielen. Die Studierenden erhielten neben einem theoretischen Input durch die Dozentin vor allem eine praxisnahe Erprobungsmöglichkeit mit Hilfe von Rollenspielen. Das Seminar zeichnete sich durch einen stark partizipativen Charakter aus, welcher von dem Austausch untereinander und den gemeinsamen erprobenden Elementen im Rollenspiel lebt.

© Stefan Matthias Pape

VI. Zukunftswerkstatt Inklusion

Die sechste Zukunftswerkstatt des Studium inklusiv fand am 18. Dezember 2017 im Alten Senatssaal der Universität zu Köln (UzK) statt. Zu Beginn stellte das Team des Studium inklusiv den aktuellen Stand des Projektes und die ersten Ergebnisse der Evaluation der inklusionsorientierten Lehrveranstaltungen innerhalb des Studium inklusiv vor. Bianca Pötters – Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studium inklusiv – präsentierte den Teilnehmenden die insgesamt positiven Ergebnisse und zeigte anhand der Ergebnisse Potentiale und Lücken innerhalb der inklusionsorientierten Lehrer*innenbildung an der UzK auf.

Anschließend befassten sich die Teilnehmer*innen in Kleingruppen mit der qualitativen Umsetzung der neuen Lehramtszugangsverordnung (LZV) in den Fächern. Anhand der Leitfrage „Welche Kompetenzen von zukünftigen Lehrer*innen sind in der schulischen Praxis nötig und wirksam?“ wurden mögliche Kompetenzen gesammelt und im Plenum diskutiert. In den nächsten Zukunftswerkstätten wird an dieser sowohl fachspezifischen als auch fächerübergreifenden Ausarbeitung und Benennung der in der Lehramtsausbildung zu erlernenden Kompetenzen für eine hochwertige inklusive Bildung kontinuierlich weitergearbeitet.

Inklusion im deutschen Schulsystem

Unter der Leitung der beiden wissenschaftlichen Hilfskräfte Amelie Reble und Arne Schult fand der Workshop „Inklusion im deutschen Schulsystem“ im Oktober und November statt. Ziel der Workshops war es, neben einem differenzierten Blick auf die rechtlichen Hintergründe, Beispiele aus der Schulpraxis zu betrachten:

Wie wird Inklusion heute realisiert und wie passt das zu unserem dreigliedrigen Schulsystem?

Wichtig ist dabei für angehende Lehrkräfte, über Grundkenntnisse der rechtlichen Situation zu verfügen sowie durch einen Blick auf Beispiele aus der Praxis, einen entsprechenden Handlungsbedarf zu erkennen. Schwerpunkte des Workshops waren die kritische Betrachtung von zieldifferenten und zielgleichen Konzepten, die Formen von Leistungsbewertung im inklusiven Schulunterricht, sowie die Verdeutlichung von entscheidenden Weichen in der inklusiven Beschulung mit Hilfe von fiktiven Bildungsbiographien.

Beide Workshops waren durch ein hohes Engagement der Studierenden, sowie rege Diskussionen und einen lebendigen Austausch gekennzeichnet.

© Studium inklusiv

Drittes Forum zum kollegialen Austausch unter den Studierenden

Am 26.10.2017 fand unter der Leitung der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Vanessa Heuser sowie der wissenschaftlichen Hilfskraft Arne Schult das dritte Forum für die Studierenden des Studium inklusiv statt.

Den Kern bildete der gemeinsame Kinobesuch des Films „Schule, Schule – Die Zeit nach Berg Fidel“. Die im Film dargestellten Schüler*innen begegnen nach ihrer gemeinsamen Zeit an einer inklusiven Grundschule in Münster verschiedenen Herausforderungen in ihrer weiteren Bildungsbiographie. In einem Längsschnitt begleitet Regisseurin Hella Wenders den Werdegang der Jugendlichen und zeigt Chancen und Herausforderungen im Bildungsweg der einzelnen Individuen auf.

Im Anschluss an die Filmvorführung bestand die Möglichkeit, den Kinosaal für eine angeregte Diskussion zu den Kernthemen und Reibungspunkten des Films zu nutzen. Rund 30 teilnehmenden Lehramtsstudent*innen nahmen diese Möglichkeit wahr und machten das Forum mit ihren Beiträgen zu einer lebendigen und kurzweiligen Veranstaltung.

© Studium inklusiv

Startschuss Ringvorlesung: Inklusive Bildung und soziale Ungleichheit in Schule und Gesellschaft

Am Mittwoch den 25. Oktober fiel der Startschuss für die Ringvorlesung des Studium inklusiv  im Wintersemester 17/18. Unter dem Titel „Inklusive Bildung und soziale Ungleichheit in Schule und Gesellschaft“ werden im Verlauf des Semesters unterschiedliche Aspekte beleuchtet und diskutiert.

Der Themenkomplex wurde interaktiv durch Prof.' Dr.' Conny Melzer, Teilprojektleiterin des Studium inklusiv, und Prof.' Dr.' Birgit Weber mit dem Thema „Inklusive Bildung und Soziale Benachteiligung“ eröffnet und unter reger Beteiligung der Studierenden diskutiert.

Das Co-Teaching als wiederkehrendes Element der Vorlesungsreihe ermöglichte dabei eine mehrperspektivische Betrachtungsweise. Im Mittelpunkt standen Theorien der Berufswahl, die Gefahr einer Reproduktion sozialer Ungleichheit sowie positive Handlungsmöglichkeiten zur Stärkung von Resilienz der Schüler*innen.

Auch in diesem Semester wird die Ringvorlesung durch ein Tutorium begleitet. Die studentischen Hilfskräfte Amelie Reble und Arne Schult gestalten dabei eine Begleitveranstaltung im Peer-to-Peer Format. Ziel ist dabei neben der Vertiefung der Vorlesungsinhalte auch der Austausch praktischer Erfahrungen der Pilotstudierenden des Studium inklusiv.

© ZuS, Ilham Huynh

Medienbildung im inklusiven Unterricht – Workshop im Rahmen der Tagung „Diggi‘17“

Die vom Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln organisierte Tagung „Diggi’17 – Enter Next Level Learning“ thematisierte aktuelle Herausforderungen rund um Digitalisierung, Schule und Unterricht. Am 28.09.2017 haben Ilham Huynh (Studium inklusiv) und Manuel Wagener (Competence Labs) im Rahmen dieser Tagung gemeinsam einen praxisorientierten Workshop zum Thema „Die Relevanz und Umsetzung digitaler Kompetenz im inklusiven Unterricht am Beispiel von Tablets“ für die Teilnehmer*innen aus Schulpraxis, ZfsL und Universität angeboten. Neben einer theoretischen Annäherung wurden digital gestaltete Lernszenarien und Unterrichtsmaterialien erstellt sowie Möglichkeiten zur Gestaltung inklusiven Unterrichts mit Hilfe von Tablets diskutiert.

© Studium inklusiv

Erste Zertifikatsübergabe für die erfolgreiche Absolvierung des Studium inklusiv

Am 18.09.2017 fand im Rahmen der Auftaktveranstaltung für die dritte Pilotkohorte des Studium inklusiv erstmalig eine Zertifikatsübergabe für die ersten erfolgreichen Absolventen statt. Prof.‘ Dr.‘ Conny Melzer, Handlungsfeldleiterin des Studium inklusiv, sowie Prof.‘ Dr.‘ Manuela Günter, Prorektorin für Gleichstellung und Diversität, beglück-wünschten die Studentnnen persönlich zu ihrem erfolgreichen Abschluss und übergaben ihnen gemeinsam mit dem Team des Studium inklusiv feierlich ihre Abschlusszertifikate.

Durch den Einbezug der Absolvent*innen in die Auftaktveranstaltung wurde den neuen Pilotstudent*innen die Möglichkeit gegeben, sich mit den Absolvent*innen zu den Chancen und Erfahrungen im Studium inklusiv für ihren Studienverlauf auszutauschen.

Wir beglückwünschen alle Absolvent*innen auch hier nochmals zum Abschluss ihrer Projektteilnahme und bedanken uns für ihr Engagement als Pilotstudierende des Studium inklusiv!

Studium inklusiv startet den dritten Durchlauf: Auftaktveranstaltung am 18.09.2017

Die Auftaktveranstaltung zum Wintersemester 2017/18 stellt den Startpunkt eines weiteren Pilotdurchlaufs des Studium inklusiv dar und markiert zudem erstmalig den erfolgreichen Abschluss erster Projektteilnehmer*innen aus dem Wintersemester 2016/17. 

Somit ist auch der Austausch für die Lehramtsstudent*innen der verschiedenen Fächer und Lehrämter aus der neuen Pilotstudent*innen mit den frischen Absolvent*innen gewährleistet.

Sowohl Prof.‘ Dr.‘ Conny Melzer, Handlungsfeldleiterin des Studium inklusiv, als auch Prof.‘ Dr.‘ Manuela Günter, Prorektorin für Gleichstellung und Diversität, hießen die Studierenden mit Grußworten willkommen.Vanessa Heuser, Ilham Huynh und Luca Schwarzer vom Team des Studium inklusiv präsentierten im Anschluss dazu eine ausführliche Einführung in den Ablauf des Studium inklusiv und standen allen Studierenden als direkte Ansprechpartner*innen für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Da die neuen Projektteilnehmer*innen in der Auftaktveranstaltung erstmalig die Gelegenheit erhielten in einen kollegialen Austausch miteinander zu treten, wurde ein spielerisches Kennenlernen arrangiert.

Wir freuen uns sehr, dass auch die dritte Auftaktveranstaltung wieder zahlreich besucht wurde und wünschen an dieser Stelle allen Studierenden des Studium inklusiv einen erfolgreichen Start in das Semester! 

Für die Teilnehmer*innen des Studium inklusiv, die leider nicht anwesend sein konnten, stehen alle Informationen auf der Onlineplattform ILIAS zur Verfügung.

© ZuS, Ilham Huynh

Forum zum kollegialen Austausch unter den Studierenden

Am 28. Juli 2017 fand das zweite Forum des Studium inklusiv statt. Für ca. 20 Studierende unterschiedlicher Lehrämter und Fächer gestalteten die Tutor*innen Amelie Reble und Arne Schult, sowie die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Vanessa Heuser und Ilham Huynh den kollegialen Austausch untereinander.

In offener Atmosphäre fand ein Gesprächseinstieg über Bildimpulse statt. Die über den Bildimpuls frei assoziierten Gedanken zum Themenfeld der Inklusion wurden in einem zweiten Schritt mit eigenen Erfahrungen aus dem Studium inklusiv verknüpft und in wechselnder Konstellation im Speed-Dating-Verfahren unter den Studierenden ausgetauscht. Ihnen war es so möglich, neben einem inhaltlichen Austausch, die  anderen Teilnehmer*innen und ihre vielfältigen Erfahrungen kennenzulernen. Im Anschluss bestand die Möglichkeit, sich von den wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen bezüglich des individuellen Studium inklusiv in einer offenen Sprechstunde beraten zu lassen.

Ringvorlesung des Studium inklusiv – Rückblick und Vorschau

Die letzte Sitzung der Ringvorlesung „Inklusive Bildung – Teacher Education Meets Diversity“ wurde am 12. Juli 2017 gemeinsam von Marion Hesse-Zwillus (Studium inklusiv, Handlungsfeldleiterin) und Jan Springob (ZfL, Leiter Arbeitsgruppe Internationalisierung) zusammen mit den Tutor*innnen Amelie Reble und Arne Schult (Studium inklusiv) gestaltet. In der Sitzung hatten die Studierenden die Möglichkeit, Themen der bisherigen Ringvorlesung aufzugreifen und zu vertiefen. Im Besonderen stand die Übertragbarkeit der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf die schulische Praxis im Fokus. Die Studierenden diskutierten ihre Fragen rund um das Themenfeld des inklusiven Unterrichts.

Im Wintersemester 2017/18 wird das Studium inklusiv ebenfalls eine Ringvorlesung anbieten. Themenschwerpunkt der Ringvorlesung im Wintersemester ist die soziale Ungleichheit in Schule und Gesellschaft. Wie auch im Sommersemester wird die Ringvorlesung mittwochs von 17.45 Uhr bis 19.15 Uhr im Hörsaal 111 des IBW Gebäude stattfinden. Die genauen Vorlesungstermine mit den entsprechenden Vortragenden werden ab Anfang Oktober an dieser Stelle veröffentlicht.

© Studium inklusiv

Das Studium inklusiv in der Diversity-Woche "Du machst den Unterschied!" der Universität zu Köln

Die Diversity-Woche der Universität zu Köln findet in diesem Jahr vom 19. bis 23. Juni statt und trägt den Titel „Du machst den Unterschied – Diskriminierungen abbauen, Chancen aufbauen“. Sie richtet sich an Interessierte aus allen Bereichen der Universität zu Köln.

Das Team des Studium inklusiv bringt sich aktiv mit zwei Aktionen ein:

  • Am 19. Juni wird das Thema Diversität und Inklusion spielerisch wird an verschiedenen Stationen im Rahmen der Aktion „Spiel mal anders!“ konkret erfahrbar. Dabei werden Themen wie Behinderung, Interkulturalität und Mehrsprachigkeit durch medial unterschiedlich gestaltete Spielszenarien thematisiert und vermittelt.
  • Am 21. Juni wird die Möglichkeit geboten, den Campus der Universität zu Köln einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu erkunden: Ausgestattet wahlweise mit Rollstuhl, Langstock oder einer das Sehen beeinträchtigende Brille kann an einer unserer Campus-Tour teilgenommen werden, die wir in Kooperation mit dem Servicezentrum Behinderung und Studium ausgestaltet haben.

© ZuS, Kornelia Müller

Basisworkshops zum Thema Inklusion des Studium inklusiv im Sommersemester 2017

Im Rahmen von Lehrveranstaltungen der Competence Labs in den Fächern Biologie, Geschichte, Geographie, Englisch und Physik bietet das Team des Studium inklusiv Basisworkshops zum Thema Inklusion und Heterogenität an. Studierende aus den Bachelor- bzw. Masterstudiengänge dieser Fächer können ihr Wissen rund um Inklusion vertiefen. Neben Grundkenntnissen zur Inklusion ist die Sensibilisierung für eine heterogene Klasse und eine diskursive Auseinandersetzung mit Gelingensbedingungen inklusiver Bildung Hauptbestandteile der Workshops. Darauf aufbauend wird in den Workshops der Transfer zu den Fachdidaktiken ermöglicht, sodass Studierende im Bereich des inklusiven Fachunterrichts erste Handlungsoptionen sammeln können. Die Workshops sind in den inhaltlichen Ablaufplan der Seminare eingebettet, so dass sich die Studierenden während des gesamten Semesters gezielt über Fragen der Inklusion weiterhin austauschen und weiterbilden können. Die beteiligten Lehrenden sind über das gesamte Sommersemester im kollegialen Austausch mit dem Team des Studium inklusiv, sodass bei Fragen oder Unsicherheiten bzgl. inklusiver Bildung das Studium inklusiv beratend zur Seite steht. Eine für Herbst 2017 geplante Fortbildung des Studium inklusiv für Lehrende reflektiert die Erfahrungen im gegenwärtigen Sommersemester und trägt dazu bei, dass Lehrende in zukünftigen Semestern ihre Lehre verstärkt inklusiv und expliziter unter Berücksichtigung inklusiver Inhalte gestalten.

© ZuS, Marion Hesse-Zwillus

V. Zukunftswerkstatt Inklusion

Am 22. Juni 2017 fand zum fünften Mal die Zukunftswerkstatt Inklusion des Studium inklusiv statt. Einleitend berichtete das Team des Studium inklusiv über den aktuellen Stand des Pilotstudiums im Sommersemester 2017.

Im ersten Teil der Zukunftswerkstatt Inklusion wurden gemeinsam Ideen und Konzepte zur Umsetzung der neuen Lehramtszugangsverordnung (LZV) entwickelt und diskutiert: Gemäß dieser neuen LZV müssen Studierende des Lehramts in ihren Fächern 5 Leistungspunkte zu inklusionsorientierten Fragestellungen nachweisen. Dies stellt in der Umsetzung in den einzelnen Studiengängen eine größere Herausforderung dar.

Der zweite Teil der Zukunftswerkstatt Inklusion wurde durch einen Vortrag von Natascha Stahl-Morabito (Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Gelsenkirchen, Bezirksregierung Münster) bereichert. Zum Thema „Was ich der Uni immer schon mal sagen wollte…“ fand ein konstruktiver Austausch zur Frage der gemeinsamen Verantwortung hinsichtlich der Vorbereitung auf schulische Inklusion und inklusiven Unterricht statt. Dabei wurden aktuelle Rahmenbedingungen, Herausforderungen und thematische Lücken aufgezeigt und breit diskutiert.

© Markus Spilles und Studium inklusiv

Inklusive Bildung – Teacher Education Meets Diversity

Im Rahmen der Ringvorlesung des Studium inklusiv trugen am 31. Mai 2017 Karolin Kalmbach (Gender Studies, GeStiK) und Anja Bonfig (Didaktik der Gesellschaftswissenschaften, Ökonomische Bildung) zum Thema „Inklusives Wissen – Geschlecht und sozioökonomische Dimension als Wissenskategorie“ vor.

Im Anschluss an eine theoretische Einführung in das Thema der Geschlechterkonstruktion wurde gemeinsam mit dem Plenum über Alltagstheorien der Zweigeschlechtlichkeit und mögliche Problembereiche in der Schule diskutiert. Darüber hinaus wurde anhand eines Transfers in die Sozialwissenschaften die Geschlechterdarstellung in ausgewählten Werbebeispielen analysiert und die ökonomischen Faktoren, die hierbei eine Rolle spielen, beleuchtet. Abschließend wurde diskutiert, welche Rolle Werbung auf Kinder und Jugendliche haben kann und wie Lehrkräfte mit verfestigten unangemessenen Vorstellungen über die Zweigeschlechtlichkeit umgehen können.

Eine weitere Sitzung der Ringvorlesung des Studium inklusiv wurde am 21. Juni 2017 von Inge Schwank (Mathematikdidaktik, Kognitive Mathematik/Kognitive Informatik) und Markus Spilles (Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung) zum Thema „Der weite Weg zur Zahlschrift“ gestaltet.

Die Vortragenden verdeutlichten, dass neben kognitiven auch emotionale Bedingungen des Lernens von großer Bedeutung sind. Besonders beim Erlernen der komplexen dezimalen Zahlschrift bedarf es eines aufmerksamen und fachlich fundierten Blickes, um alle Schüler*innen professionell individuell fördern zu können. Die ineinandergreifenden fachlichen Perspektiven der Mathematikdidaktik und des Förderschwerpunktes Emotionale und soziale Entwicklung zeigen sehr anschaulich und einprägsam, dass der weite Weg zur Zahlschrift nur gelingen kann, wenn Lehrkräfte tatsächlich mehrdimensional vorgehen und dabei die fachlichen Aspekte wie auch die individuellen Ausgangslagen ihrer Schüler*innen im Unterricht fokussieren.

Die nächste Sitzung der Ringvorlesung des Studium inklusiv findet am Mittwoch, 12. Juli, 17:45 - 19:15 Uhr im IBW Gebäude, Hörsaal 111, statt. Gemeinsam mit den beiden Studium inklusiv-Tutor*innen, Amelie Reble und Arne Schult, werden Marion Hesse-Zwillus (Handlungsfeldkoordinatorin des ZuS-Handlungsfelds Studium inklusiv) und Jan Springob (ZfL, Koordinator Inklusion & Koordinator Internationalisierung) die Ringvorlesung dann zum Abschluss führen.

© Studium inklusiv

Inklusion durch sprachliche Bildung? Sprachliche Heterogenität und Bildung im Fachunterricht

Am 17. Mai 2017 fand die zweite Sitzung der Ringvorlesung „Inklusive Bildung – Teacher Education Meets Diversity“ statt. Prof. Dr. Hans-Joachim Roth und Evrim Kutlu veranschaulichten und diskutierten den Themenkomplex der sprachlichen Bildung in Bezug auf inklusive Bildung. Eine sprachliche Sensibilität zu entwickeln und Mehrsprachigkeit als Ressource zu verstehen, stellte dabei einen wesentlichen Ausgangspunkt dar. Besonders eindrücklich wurde diese Bedeutung an praktischen und anschaulichen Übungen, wie z.B. zur Bildungssprache, verdeutlicht. Hilfreiche Konzepte wie das „Scaffolding“ wurden als sinnvolle Maßnahme für den inklusiven Unterricht vorgestellt.

In Anlehnung an die Vorlesung wird im Tutorium die praktische Umsetzung von sprachsensiblem Fachunterricht fokussiert. Das zweite Tutorium findet am Mittwoch, dem 24. Mai, um 17:45 Uhr im Hörsaal 111 im IBW Gebäude statt.

© Studium inklusiv

Erstes Tutorium zur Ringvorlesung Inklusive Bildung – Teacher Education Meets Diversity

Am 10. Mai fand das erste Tutorium zur Ringvorlesung des Studium inklusiv im Sommersemester 2017 statt. Die Studierenden tauschten sich über persönliche Erfahrungen in der inklusiven Bildung aus und diskutierten Themen der ersten Sitzung der Vorlesung. Moderiert und begleitet werden die Tutorien von den Lehramtsstudierenden Amelie Reble und Arne Schult. Das Format des Peer-Tutoring ermöglicht den Studierenden einen geschützten und bewertungsfreien Rahmen, indem sie sich bezüglich ihrer Fragen, Erwartungen, Zweifel und Kenntnisse austauschen. Weitere Termine für das Tutorium sind der 24. Mai, 14. Juni und 28. Juni.

Die nächste Sitzung der Ringvorlesung findet am Mittwoch, dem 17. Mai, um 17:45 Uhr im Hörsaal 111 im IBW Gebäude statt.  Evrim Kultu und Hans-Joachim Roth werden dann zum Thema Inklusion durch sprachliche Bildung? Sprachliche Heterogenität und Bildung im Fachunterricht vortragen.

© ZuS, Luca Schwarzer

Inklusive Bildung – Teacher Education meets Diversity: Ringvorlesung des Studium inklusiv

Der Startschuss für unsere Ringvorlesung im SoSe 2017 ist gefallen: Am 26. April fand die erste Veranstaltung mit dem Titel „Inklusive Bildung im Diskurs“ statt. Unter reger Teilnahme interessierter Zuhörer*innen führten Prof.‘ Dr.‘ Conny Melzer, Handlungsfeldleiterin des Studium inklusiv, sowie Silke Kargl und Frieder Schumann von »school is open« durch eine kurzweilige Einführungsvorlesung mit interaktivem Charakter. Das Co-Teaching als wiederkehrendes Element der Vorlesungsreihe sicherte dabei eine mehrperspektivische Betrachtungsweise und Methodenvielfalt.

„Wie kann Inklusion definiert werden?“ ist eine der zentralen Fragen, welche sich die Studierenden selbst in der ersten Sitzung stellten und untereinander intensiv diskutierten.

Zu jeder Sitzung der Ringvorlesung findet ein begleitendes Tutorium statt, das durch Studierende gestaltet wird und welches weiteren Raum für Diskussionen bietet. Das erste Tutorium findet am Mittwoch, dem 10. Mai um 17:45 Uhr ebenfalls im Hörsaal 111 im IBW Gebäude statt.

Wir freuen uns über die zahlreichen Teilnahmen an der ersten Sitzung der Ringvorlesung und freuen uns auf den weiteren Austausch in Vorlesung und Tutorium.

© Studium inklusiv

Zweiter Durchlauf des Studium inklusiv: Auftaktveranstaltung am 14.03.2017

Diese Auftaktveranstaltung markiert den Startpunkt des zweiten Pilotdurchlaufs des Studium inklusiv. Eine weitere Gruppe, die sich aus Studierenden der unterschiedlichen Lehramtsstudiengänge mit unterschiedlichen Fächern zusammensetzt, beginnt das Studium inklusiv und verleiht damit der eigenen Lehramtsausbildung einen zentralen Inklusionsbezug. Mit den verschiedenen Bausteinen des Studium inklusiv bereiten sich diese Lehramtsstudierenden aktiv auf die Chancen und Herausforderungen inklusiver Bildung vor.

Prof. Dr. Stefan Herzig, Prorektor für Lehre und Studium und Gesamtprojektleiter des BMBF-Projektes „Heterogenität und Inklusion gestalten – Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung (ZuS)“, sowie Prof.‘ Dr.‘ Conny Melzer, Handlungsfeldleiterin des Studium inklusiv, begrüßten die neuen Studierenden mit einem persönlichen Grußwort. Vanessa Heuser, Ilham Huynh und Luca Schwarzer vom Team des Studium inklusiv präsentierten eine ausführliche Einführung in den Ablauf des Studium inklusiv und standen den Studierenden als direkte Ansprechpartner*innen für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Da die Studierenden anlässlich der Auftaktveranstaltung zum ersten Mal die Gelegenheit hatten, in einen Austausch miteinander zu treten, wurde ebenfalls ein kollegiales Kennenlernen arrangiert.

Wir freuen uns, dass auch die zweite Auftaktveranstaltung so zahlreich besucht wurde und wünschen allen Teilnehmer*innen einen erfolgreichen Start in das Studium inklusiv!

Zum Nachlesen und für die Teilnehmer*innen des Studium inklusiv, die nicht anwesend sein konnten, stehen alle Informationen auf der Onlineplattform ILIAS zur Verfügung.

© ZuS, Sebastian Spicker

Tagung: Kompetenzen inklusiv in der Lehrer*innenbildung

Die Tagung „Kompetenzen inklusiv in der Lehrer*innenbildung“ wurde am 22. Februar 2017 vom Studium inklusiv in Kooperation mit dem Zentrum für LehrerInnenbildung und der Kooperationsinitiative für Inklusion ausgerichtet.

Die Tagung startete mit einem Grußwort von Prof. Dr. Stefan Herzig, Prorektor für Lehre und Studium der Universität zu Köln und Gesamtprojektleiter des BMBF-Projekts „Heterogenität und Inklusion gestalten – Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung (ZuS)“; gefolgt von einer Einführung in die Tagung durch deren Ausrichter*innen. Prof. Dr. Franz Wember, TU Dortmund, hielt den Hauptvortrag mit dem Titel „Gemeinsames Lernen in der Sekundarstufe I: Gestaltung des Unterrichts in gemeinsamer Verantwortung“. Im weiteren Verlauf wurden insgesamt vier Themenfelder, davon je zwei parallel, behandelt:

1. Inklusion in Schule und Unterricht

2. Bedingungen für die Durchführung von inklusivem Unterricht

3. Professions- und Kompetenzforschung – die Rolle der Lehrperson in Forschung und schulischer Praxis

4. Lehrer*innenbildung inklusiv – Diskurs über eine angemessene Gestaltung

Diese Themenfelder wurden genutzt, um den zahlreichen Teilnehmer*innen aus den Fachdidaktiken, Fachwissenschaften, Bildungswissenschaften und der Sonderpädagogik aktuelle Arbeiten und Forschungsprojekte zu präsentieren sowie in einen direkten interdisziplinären Austausch und Diskurs zu gelangen.

Die Tagung schloss im Plenum mit einer Zusammenfassung der Berichterstatter*innen aus den vier Themenfeldern und einer gemeinsamen Diskussion zu Zukunftsfragen.

© ZuS, Vanessa Heuser

Lehrveranstaltungen zu Herausforderungen in Schule und Politik

Am Ende der Vorlesungszeit des Wintersemesters 2016/17 fanden das Blockseminar „Herausfordernde Situationen im inklusiven Unterricht“ (Dozentin: Vanessa Heuser) und der Workshop „Inklusion – ein Modebegriff im politischen Raum?“ (Dozent: Luca Schwarzer) statt.

Im Fokus des Blockseminares wurden schwierige Situationen mit Hilfe von Rollenspielen erprobt. Herausfordernde Situationen in inklusiven Settings standen dabei im Blickpunkt (z.B. Kooperation mit Kolleg*innen in der inklusiven Schule). Insbesondere galt es, Handlungsmöglichkeiten zu erkennen, diese zu hinterfragen und in Rollenspielen zu erproben. Die Studierenden konnten auf diese Weise in einem geschützten Rahmen ihre Selbstwirksamkeit und Handlungskompetenzen trainieren und ausbauen.

Im Workshop zum Themenfeld Inklusion und Politik waren die gesellschaftliche und schulpolitische Diskussion um inklusive Bildung in NRW Hauptbestandteil. Die Studierenden vertieften ihr schulrechtliches Wissen. In kontroversen Diskussionen auf Basis politischer und rechtlicher Dokumente konnten sie ihre Einstellungen zur inklusiven Bildung hinterfragen und sich eine Meinung zur politischen und rechtlichen Umsetzung der Inklusion bilden.

© ZuS, Ilham Huynh

Workshop: Interkulturalität im Klassenzimmer

Am 13. und 20. Januar 2017 fand der Workshop „Interkulturalität im Klassenzimmer“ des Studium inklusiv unter der Leitung von Ilham Huynh statt. Neben einer theoretischen Auseinandersetzung mit zentralen Begriffen wie  beispielsweise „Kultur“, „Interkultur“ und „Mehrsprachigkeit“, hatten die teilnehmenden Studierenden  die Möglichkeit, interkulturelle Kontaktsituationen zu analysieren und reflektieren.  Anhand praktischer Beispiele wurden mögliche Herausforderungen in interkulturellen Klassenzimmern diskutiert sowie konkrete Handlungsstrategien in interdisziplinärer Teamarbeit entwickelt.

 

 

© ZuS, Ilham Huynh

Erstes Forum für Studierende des Studium inklusiv

Am 20. Dezember 2016 fand unter der Beteiligung von ca. 40 Studierenden und den wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen des Studium inklusiv das erste Forum zum kollegialen Austausch statt.

In lockerer Atmosphäre lernten sich die Studierenden des Studium inklusiv fächer- und lehramtsübergreifend kennen und tauschten sich über bisher gesammelte Erfahrungen rund um Inklusion und das Studium inklusiv aus. Es bestand zusätzlich die Möglichkeit, sich von den wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen bezüglich des individuellen Studium inklusiv-Verlaufs beraten zu lassen. Die im Forum diskutierten Themen wurden zeitnah auch im ILIAS-Forum für die Studierenden des Studium inklusiv gepostet und werden hier eifrig weiter besprochen.

© ZuS, Ilham Huynh

Workshop: Basiskompetenz Leichte und Einfache Sprache

Zusammen mit dem Büro für Leichte Sprache Köln fand am 10. Dezember 2016 ein eintägiger Workshop zur Einfachen und Leichten Sprache im Rahmen des Studium inklusiv statt. Studierende und Mitarbeiter*innen des Studium inklusiv erarbeiteten mit Hilfe von Veröffentlichungen in Einfacher und Leichter Sprache die Grundlagen und Regeln der Einfachen und Leichten Sprache. Unter Anleitung der Referentin (Kristen Scholz, Büro für Leichte Sprache Köln) konnten die Teilnehmer*innen Texte aus dem alltäglichen Schulunterricht und zu Inklusionsthemen in Einfache und Leichte Sprache übertragen. Neben der Übertragung von Texten in Einfache und Leichte Sprache wurde ihre Verwendung im schulischen Kontext diskutiert.

© ZuS, Marion Hesse-Zwillus

Zukunftswerkstatt Inklusion IV

In der vierten Zukunftswerkstatt am 8. Dezember 2016 berichtete das Team des Studium inklusiv über Entwicklungen und Ergebnisse der Pilotphase im Wintersemester 2016/17.

Nach einem Erfahrungsaustausch im Plenum wurden die Planungen für das Sommersemester 2017 vorgestellt und diskutiert. Anschließend bildetendie Teilnehmer*innen interdisziplinär zusammengesetzte Gruppen für eine konzeptionelle Arbeitsphase. Eingehend erörtert wurden Möglichkeiten zur Verknüpfung von Fachdidaktik und Inklusion in der universitären Lehre. Ziel der Gruppenarbeit bildete dabei die Verzahnung fachdidaktischer Inhalte mit unterschiedlichen methodischen Schwerpunkten, wie Differenzierung, Co-Teaching und Classroom-Management aus inklusiver Perspektive.

© ZuS, Ilham Huynh

Workshop: Tablets im inklusiven Unterricht

Am 02.12.-03.12.2016 fand ein praxisorientierter Workshop für die Studierenden des Studium inklusiv zum Thema „Tablets im inklusiven Unterricht“ unter der Leitung von Ilham Huynh (Studium inklusiv) und Manuel Wagener (Competence Labs) statt.

Studierende unterschiedlicher Lehrämter und Fächer erhielten in diesem Workshop einen Einblick in den Umgang mit Medien im inklusiven Unterricht. Mit praxisbezogenen und handlungsorientierten Aufgaben am Tablet erarbeiteten die Teilnehmer*innen in interdisziplinären Tandems multimediale Lernprodukte und Unterrichtsaufgaben für heterogene Lerngruppen.

© Franziska Paul

Workshops des Studium inklusiv im Wintersemester 2016/17 gestartet

Am 28.10.2016 startete der erste Workshop „Ein Blick für das Wesentliche – Barrierefreiheit an der Universität zu Köln“ des Studium inklusiv. In diesem Workshop setzten sich die Pilotstudierenden des Studium inklusiv mit Barrieren im Studienalltag und der Schule auseinander. Die Studierenden hatten die Möglichkeit, eigene Erfahrungen mit der wissenschaftlichen Theorie zu verknüpfen. Ergänzend dazu berichtete Hannah Scherer (Mitarbeiterin des Servicezentrum Behinderung und Studium) über das Studium mit einer Behinderung an der UzK.

Ilham Huynh und Luca Schwarzer gestalteten am 08.11.2016 im Rahmen des Science Lab Rheinstation einen Basisworkshop zum Thema Inklusion. Lehramtsstudierende (GyGe) aus dem Master mit dem Fach Biologie konnten ihr Wissen rund um Inklusion vertiefen. Neben Grundkenntnissen zu Inklusion waren die Sensibilisierung für eine heterogene Klasse und eine diskursive Auseinandersetzung mit Inklusionsfragen Hauptbestandteile des Workshops.

Weitere Informationen zum Workshopangebot des Studium inklusiv finden Sie hier.

© Studium inklusiv

Auftaktveranstaltung für die Pilotphase des Studiums inklusiv fand am 4. Oktober statt

Am 04. Oktober 2016 fand der Startschuss zur ersten Pilotphase des Studium inklusiv statt. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung kamen Studierende und Dozierende des Studium inklusiv erstmals zusammen. Das Grußwort der Prorektorin für Gleichstellung und Diversität Frau Prof.‘ Dr.‘ Manuela Günter eröffnete die Veranstaltung und verdeutlichte die Relevanz des nun beginnenden Prozesses für die Lehrer*innenbildung an der Universität zu Köln.

Neben inhaltlichen Aspekten zum Ablauf des Studium inklusiv und Neuigkeiten rund um das Handlungsfeld, standen vor allem die Studierenden mit allen Ihren Fragen und Anregungen im Vordergrund. Auch das Kennenlernen untereinander kam dabei nicht zu kurz.

Wir freuen uns, dass die Veranstaltung so zahlreich besucht wurde und wünschen allen Teilnehmer*innen einen gelungenen Start in die erste Pilotphase des Studium inklusiv!

© ZuS, Luca Schwarzer

Workshop: Die Nutzung von Tablets im inklusiven Unterricht

Am 10.06.2016 fand unter der Leitung von Ilham Huynh (Studium inklusiv) und Manuel Wagener (Competence Labs) ein Workshop für Lehrende an der Universität zu Köln zum Thema "Die Nutzung von Tablets im inklusiven Fremdsprachenunterricht" statt.

Inklusive Medienbildung ist eine zentrale Lehraufgabe, die von Lehrkräften angemessene Medienkompetenz in inklusiven Unterrichtssettings voraussetzt. Um zukünftige Lehrer*innen hierauf gezielt vorzubereiten, wurde Dozierenden der Englisch- und Deutschdidaktik ein theoretischer und praktischer Einstieg in den bedarfsgerechten Umgang mit Tablets geboten. Tablets erweisen sich als geeignetes Medium für den Erwerb digitaler Medienkompetenz sowie der Gestaltung gemeinsamen Lernens und individuellen Förderns. Weitere Fortbildungen dieser Art für verschiedene Fächer sind geplant.

Für weitere Informationen zu den medialen Aspekten finden Sie hier.

© Studium inklusiv

Zukunftswerkstatt Inklusion III

In der dritten Zukunftswerkstatt am 09.06.2016 beschäftigten sich die Teilnehmer*innen in Posterdiskussionen mit verschiedenen strukturellen Fragen zur Einführung querliegender Inklusionsanteile. Themenfelder der Poster waren hier die Pilotkohorte, die Sichtbarkeit und Organisation der Pilotphase, sowie die Kapazitäten und Bedarfe der Studierenden und Lehrenden. Erfolgreiche Vernetzung und fruchtbare Ergebnisse führten zu dem gemeinsamen Beschluss, die Zukunftswerkstatt in einem regelmäßigen Turnus als wichtige Arbeitsplattform zur Inklusionsthematik an der UzK fortzuführen.

© Studium inklusiv

Zukunftswerkstatt Inklusion II

Die zweite Zukunftswerkstatt am 02.06.2016 startete mit vier Impulsvorträgen, die bereits bestehende inhaltliche Auseinandersetzungen an der UzK zum Thema Inklusion vorstellten.

1. Matthias Kröllig: „Seminarkonzept der Fachschaft Inklusion“

2. Dr.' Julia Sacher (Vertretung Prof. Dr. Michael Becker-Mrotzek): „Didaktik / Methode des inklusiven Unterrichts – Impulse aus der Deutschdidaktik“

3. Prof. Dr. Kersten Reich: „Helios-Schule – Inklusive Universitätsschule der Stadt Köln“

4. Sol. i. H. Tatjana Leidig (Vertretung für Prof. Dr. Thomas Hennemann): „Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung im Unterricht – Didaktische Perspektiven im inklusiven Unterricht aus der Perspektive des Förderschwerpunktes Emotionale und soziale Entwicklung”

Die Vorträge dienten als Anregung für den weiteren Entwicklungsprozess. Darüber hinaus wurde über bereits vorhandene Angebote in den Fachbereichen diskutiert und gemeinsam konkrete Kompetenzbereiche im Themenfeld Inklusion erarbeitet.

© Studium inklusiv

Zukunftswerkstatt Inklusion I

Die Universität zu Köln ist in vielen Bereichen bereits zum Thema Inklusion ausgewiesen und hat vielfältige Kompetenzen zu bieten. Um diese zu bündeln und für die Gestaltung des Studium inklusiv zu nutzen, wurde die "Zukunftswerkstatt Inklusion" am 12.05.2016 zum ersten Mal ins Leben gerufen. Dieses Arbeitstreffen setzte sich aus interessierten Vertreter*innen und Akteuren der vier lehrerbildenden Fakultäten sowie Vertreter*innen des Zentrums für LehrerInnenbildung (ZfL) und der Studierenden zusammen. Neben einem ersten Kennenlernen und der Diskussion aktueller Gesetzesveränderungen des LABG/LZV in puncto Inklusion wurde ein interdisziplinärer Austausch über die Konzeptionen von Inklusion und sogenannter Inklusionskompetenzen angeregt.

© Studium inklusiv

Arbeitstreffen mit der Fachschaft Inklusion

Am 25.04.2016 fand ein Arbeitstreffen mit der Fachschaft Inklusion statt. Das von den studentischen Vertreter*innen verfasste Konzeptpapier, welches ihre Vorstellungen und Wünsche eines inklusiven Lehramtsstudiums beinhaltet, wurde hierbei gemeinsam diskutiert. Zentrale Ideen, darunter bspw. zu den Praxiselementen des Studiums und alternative Lehrveranstaltungskonzepte, wurden in Gruppenarbeitsphasen herausgearbeitet und reflektiert.