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„Heterogenität und Inklusion gestalten – Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung (ZuS)“ an der Universität zu Köln hat sich eine wichtige und aktuelle gesellschaftliche und bildungspolitische Aufgabe zum Leitmotiv gemacht: Sie will Studierende besser auf ihre beruflichen Herausforderungen vorbereiten und zugleich die dafür entwickelten Maßnahmen für einen nachhaltigen institutionellen Wandel nutzen. Diese Strategie wird aktuell in vier großen thematischen Handlungsfeldern umgesetzt: Studium inklusiv als thematisch strukturiertes Lehrangebot, Competence Labs als innovative praxisorientierte Lehr-Lernformate sowie Nachwuchsförderung und Qualitätssicherung als Mittel der Nachhaltigkeit. Das systematische Bildungsmonitoring belegt die Lernwirksamkeit der Lehrangebote und Evaluationen zeigen, dass sich die entwickelten und erprobten ZuS-Maßnahmen bereits bewährt haben.

Die zweite Förderphase soll die bewährten Innovationen strukturell verankern und nachhaltig in die Gesamtheit der Fächer und der Studierenden sowie in die zweite Ausbildungsphase transferieren; sie wird deshalb als ZuS-Transfer bezeichnet. Anknüpfend an die erste Förderphase werden zusätzlich zur inklusiven Bildung zwei weitere Zieldimensionen adressiert: digitale Bildung und sprachliche Bildung. Damit werden die drei zentralen Herausforderungen im Bildungsbereich bearbeitet, nämlich das Unterrichten in heterogenen Klassen, die kritisch-konstruktive Nutzung digitaler Ressourcen sowie die Vermittlung bildungssprachlicher Kompetenzen im Kontext der Mehrsprachigkeit.

Die drei Zieldimensionen werden im Sinne einer Matrixstruktur in den vier definierten Handlungsfeldern realisiert und nachhaltig verankert:

  • Das Studium inklusiv wird zum Regelangebot, das mit einem Zertifikat abschließt. Die Kooperation mit der im Aufbau befindlichen Heliosschulen – Inklusive Universitätsschulen der Stadt Köln – wird ausgebaut.
  • Die innovativen Lehrformate der Competence Labs werden thematisch um ein Assistive-Technology Lab erweitert, das neue Unterstützungstechnologien in den inklusiven Unterricht einbringt; um sie in der Breite der Fakultäten zu verankern, erhalten alle Competence Labs künftig eine eigene Leitung. Dem Vorbild der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät folgend, werden diese Lehrformate wo immer möglich in den Curricula verankert.
  • Die Nachwuchsförderung wird strukturell an die bestehende Graduiertenschule für LehrerInnenbildung angegliedert, um so die Forschungsklassen im Masterstudium zu verstetigen.
  • Die Qualitätssicherung wird zu einem umfassenden Monitoringsystem für die Lehrer*innenbildung der Universität zu Köln (UzK) ausgebaut und strukturell im Interdisziplinären Zentrum für empirische Lehrer*innen- und Unterrichtsforschung (IZeF) verankert.

 

Pressemeldung der Universität zu Köln zur weiteren Förderung von ZuS