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Die Kölner Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung (ZuS) greift die Herausforderungen der Lehrer*innenbildung, insbesondere die Anforderungen durch die Inklusion sowie die spezifischen Rahmenbedingungen an der Universität zu Köln auf. Der Titel „Heterogenität und Inklusion gestalten – Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung“ (ZuS) des Projekts schafft einen gemeinsamen Leitgedanken für die Handlungsfelder bzw. Teilprojekte der Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung.

Unser Verständnis von Inklusion schließt alle Aspekte der Vielfalt und Heterogenität des menschlichen Zusammenlebens mit ein und zielt auf eine Steigerung der Teilhabe und der Bildungschancen. Infolgedessen ist die Aufgabe einer inklusiven Bildung die größtmögliche Teilhabe und das individuelle, passgenaue Lernen. Die Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung berücksichtigt Heterogenität innerhalb der Universität auf drei Ebenen:

  • Ebene der Studierenden
  • Ebene der Schülerinnen und Schüler
  • Ebene der Institute und Fächer

Kernanliegen ist die synergetische Zusammenführung aller relevanten Teile der Lehrer*innenbildung und ihre Integration als zentrales Profilmerkmal einer forschungsstarken, international orientierten Universität. Besonderes Augenmerk liegt darauf, die mit der Größe des Standortes verbundenen Chancen zu nutzen und entsprechenden Risiken entgegenzuwirken. Vor diesem Hintergrund sollen in den nächsten Jahren mit den Mitteln der Qualitätsoffensive Lehrerbildung Maßnahmen in vier Teilprojekten realisiert werden.

Das Ziel der Competence Labs ist, Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens in der universitären Ausbildung zu verbinden und zu stärken. Studierenden wird die Gelegenheit geboten, ihre Unterrichtsversuche vor- und nachzubereiten sowie das eigene Handeln zu analysieren und reflektieren. Um die Studierenden auf die Heterogenität der Schülerschaft vorzubereiten, werden in den Bildungswissenschaften sowie in den Fächern inklusionsorientierte Studienanteile entwickelt und vom Teilprojekt Studium inklusiv koordiniert. Die Rahmenbedingungen sind hierbei die Neuerung des LABGs hin zu einem professionellen Umgang mit Vielfalt und zu einem inklusiven Schulsystem. Die Nachwuchsförderung entwickelt Angebote für den wissenschaftlichen Nachwuchs in den Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften, z.B. Forschungsklassen für Studierende im Master of Education oder ein Vernetzung und Qualifikationsprogramm für abgeordnete Lehrkräfte. Alle zentralen Maßnahmen werden durch eine Qualitätssicherung begleitet. Diese umfasst ein hochschulweites Bildungsmonitoring, Analysen zur Lernwirksamkeit spezifischer Lehrinnovationen und eine umfassende Dissemination und Verwertung von Ergebnissen.

Die Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung greift damit die Herausforderungen der Inklusion auf und konkretisiert die Forderungen aus Politik und Wissenschaft hin zu einer inklusiven Ausrichtung der Bildung.