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Die Forschungsklasse „Sprachliche Bildungsprozesse“

Sprache spielt im Unterricht eine wesentliche Rolle: Sie ist – vor allem in den Sprachfächern – Gegenstand des Unterrichts, sie ist aber auch in allen Fächern das Medium, mit und in dem Inhalte vermittelt und besprochen werden.

Sprachliche Bildung spielt dabei in allen Fächern eine wichtige Rolle und umfasst überfachliche Unterrichtsaspekte: Mündliches und schriftliches Sprachhandeln, den Umgang mit Texten und Medien und die Untersuchung und Reflexion von Sprache. Doch wie genau geschieht dies in der konkreten Unterrichtssituation? Was heißt es, Schüler*innen zu vermitteln, zwischen verschiedenen, situativ jeweils unterschiedlichen Registern zu unterscheiden – und diese Register dann auch selbst anzuwenden? Wie kann Schüler*innen ermöglicht werden, an Bildungssprache teilzuhaben? Mit welchen linguistischen, soziologischen, pädagogischen (u.a.) Kategorien lässt sich beschreiben, was im Unterricht geschieht? Was sind fachspezifische Besonderheiten? Und: Wie lässt sich die Forschungslage zu diesen Themen beschreiben? Dies sind nur einige Fragen, an denen sich das große Spektrum an Themen veranschaulichen lässt, die sich hinter dem Oberthema dieser Forschungsklasse verbergen. Eine wichtige Rolle wird dabei die Überlegung spielen, wie ein passender „Methodenbaukasten“ aussehen kann, mit dem die jeweiligen Fragestellungen verfolgt werden könnten. Ziel des Planspiel-Seminars ist es, grundlegende Forschungskompetenzen zu erwerben, die dann im Folgesemester an einem eigenen kleinen Forschungsprojekt zum Thema Unterrichtskommunikation umgesetzt werden können.

Themen der Forschungsklasse:

In jedem Semester der Forschungsklasse werden wir uns mit einem Schwerpunktthema beschäftigen, das verschiedene Aspekte Sprachlicher Bildung aufgreift. 

Sommersemester 2019 - Sprache und Gespräche in den Fächern

In allen Fächern werden Themen und Inhalte sprachlich-interaktiv verhandelt. Sprache ist zentrales Unterrichts- und Lernmedium; in den Sprachfächern außerdem der Gegenstand. Was heißt diese grundlegende Sprachlichkeit für die Beforschung des Unterrichtsgeschehens - wie lassen sich Unterrichtskommunikation und –Interaktion als Forschungsgegenstand konzeptualisieren und beschreiben? Welche kommunikativen Anlässe und Situationen sind fachspezifisch relevant? Welche spezifischen Aufgaben stellen sich für alle Unterrichtsbeteiligten in sprachlich-kommunikativer Hinsicht?

Anrechenbarkeit der Forschungsklassen im SoSe 2019

Die Teilnahme an der Forschungsklasse „Sprachliche Bildungsprozesse“ kann in Einzelfällen auf das Studium angerechnet werden:

  • Studierende des Lehramts Deutsch (HRGe, G, SP): 3 ECTS für das sprachdidaktische Hauptseminar in Aufbaumodul 2 „Sprachlich-literarische Bildung“. Für die Modulprüfung muss das in der Forschungsklasse erarbeitete Poster zu einer Hausarbeit ausgearbeitet werden.
  • Studierende des Lehramts Geschichte: 6 ECTS für das Schwerpunktmodul 3 „Didaktik der Geschichte“, sofern das Hauptseminar „Geschichtsunterrichtsplanung: Themen, Methoden, Medien“ im 3. Semester des M. Ed. besucht wird. Für die Modulprüfung muss das in der Forschungsklasse erarbeitete Poster zu einer Hausarbeit ausgearbeitet werden.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dr.‘ Julia Sacher: julia.sacher(at)uni-koeln.de

 

Archiv

zur Forschungsklasse "Heterogenität und Inklusion"

zur Forschungsklasse "Vom Labor ins Klassenzimmer"

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