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Social Lab

© Fabian Stürtz

Das Social Lab vereint in sich die Perspektiven dreier Bereiche, die auch in sich vielfältig sind: Geographie, Sozialwissenschaften sowie Geschichte.

 

Die Anlage als „Lab“ ermöglicht es dabei, fachnah neue Formate zu erproben und kritisch auf ihr nachhaltiges Potential für die Lehrer*innenbildung in gesellschaftswissenschaftlichen Fächern zu untersuchen.

Das Angebot umfasst

  • Lehre und Betreuung,
  • Forschung und Vernetzung
  • sowie Evaluation und Transfer.

Der Fokus liegt dabei auf drei Aspekten:

  • der engeren Verknüpfung von Theorie und Praxis schon im universitären Teil der Lehrer*innenbildung,
  • dem systematischen Reflektieren und Erproben digitaler Medien zur Kompetenz-Förderung
  • und  der Entwicklung von didaktischen Ansätzen zur Kombination der Fach-Perspektiven für die Schule.

 

Um Theorie und Praxis besser zu verknüpfen, nutzt das Social Lab sowohl das stationäre Sowi-Lab als auch den Ansatz „Stadt als Labor“. Dabei geht es um Lehr-Lern-Settings, die es Lehramtsstudierenden schon in der Uni-Phase ermöglichen, in geschützten Möglichkeitsräumen fachdidaktisch begleitet, Praxiserfahrungen mit Schüler*innen zu sammeln. Hierzu wird auf das Großformat der Exkursion zurückgegriffen. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Stadt Köln, denn der Stadt-Raum an sich ist seit jeher ein Labor für Gesellschaft. Der inhaltliche Schwerpunkt in Geographie liegt auf Facetten von Migration, in Geschichte auf Geschichtskultur und Narrativität. Den eigenen Nahraum zu kennen und für fachliche Lernprozesse nutzen zu können, ist für angehende Lehrer*innen besonders in den Gesellschaftswissenschaften eine zentrale Fähigkeit.

Die Initiativen zur digitalen Bildung bündelt das Social Lab unter dem Label „The Teachventure Project“.  Ziel ist es, gemeinsam mit Studierenden fachkompetenzfördernde, spiel-basierte Lehr-Lern-Settings zu entwickeln und zu testen – sowohl für den virtuellen als auch realen Raum. Schwerpunkte liegen auf den Bereichen Virtual Reality, Location-Based-Gaming und Krimi-Didaktik. Für „Teachventure“ erfolgt eine enge Kooperation mit dem Media Lab. Den Ansatz zeichnet aus, dass fachdidaktische Perspektiven eng mit medienpädagogischen Überlegungen verschaltet werden, die bisher nur teilweise Eingang in die schulische Praxis gefunden haben.

 

Zentrales Element für den übergreifenden Austausch der Studierenden aus den drei getrennten Studiengängen, die an Social-Lab-Seminaren teilnehmen, ist eine Ilias-Gruppe.

Außerdem ist es möglich, beim Social Lab ein Berufsfeldpraktikum zu absolvieren.

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