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Makroebene - Hochschulweites Bildungsmonitoring

Das Handlungsfeld Qualitätssicherung führt ein hochschulweites Bildungsmonitoring mit mehreren Befragungen durch. Dieses soll Einblick geben in Prozesse des Kompetenzerwerbs und dazu beitragen, bedeutungsrelevante Merkmale der Ausbildung zu erkennen.
Drei wesentliche Maßnahmen werden in der Qualitätssicherung ergriffen:

  • Erfassung der Kompetenzentwicklung von Lehramtsstudierenden,
  • Erfassung von Lerngelegenheiten als Bedingungen der Kompetenzentwicklung und
  • Prüfung des Einflusses der Lerngelegenheiten auf die Kompetenzentwicklung.

Durch die Teilnahme von Studierenden werden entscheidende Informationen über die Lehramtsausbildung an der Universität zu Köln generiert, auf deren Grundlage diese fortwährend weiter verbessert wird. Das Bildungsmonitoring wird als formative und summative Evaluation auf der Makroebene des Handlungsfeldes Qualitätssicherung durchgeführt.

Verwendet wird ein Mehr-Kohorten-Längsschnitt-Design. Primäre Zielgruppe sind Bachelor- und Master-Studierende, die sich im Sommersemester 2016 im zweiten Fachsemester befanden. Geplant ist, diese beiden Kohorten in den kommenden zwei Jahren (2017, 2018) wissenschaftlich zu begleiten, um während der Projektlaufzeit ein umfassendes Bild über den Kompetenzerwerb während der gesamten Lehramtsausbildung an der Universität zu Köln zu erhalten.

Thematisch werden die Bezugsdisziplinen Bildungswissenschaft und Fachdidaktik in den Erhebungen berücksichtigt und es wird die Fächervielfalt (Deutsch, Englisch, Mathematik u.a.) im Rahmen des Lehramtsstudienganges an der Universität zu Köln fokussiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf affektiv-motivationalen Merkmalen professioneller Lehrkompetenz (z.B. Selbstkonzepte, Überzeugungen und Einstellungen). Ferner werden die Lerngelegenheiten der Lehramtsausbildung (u.a. Studieninhalte, Schulpraxis, ZuS-Maßnahmen) differenziert erfragt und modelliert.